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GEB Sonderpädagogogik/Inklusion

Im GEB Sonderpädagogik/Inklusion treffen sich Eltern, die sich für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Schulen einsetzen. Oft bringen sie aus ihren Schulen Fragen aus ihrer Schulelternschaft mit, zu denen im GEB dann gemeinsam Antworten oder Ansprechpartner gefunden werden, die in konkreten Situationen weiterhelfen können. Zudem diskutieren wir bildungspolitische Themen und nehmen Stellung zu einschlägigen Gesetzentwürfen oder sonstigen Regelungen. Der GEB Sonderpädagogik/Inklusion lädt auch Politiker und Fachleute aus Behörden ein, um sich und die Elternschaft über aktuelle schulische Fragen informieren zu können. Im Namen von Eltern und Schülern können wir politische Themen anstoßen und bewegen.

Bei sonderpädagogischer Förderung geht es nicht um die „ganz normale und selbstverständliche“ Förderung aller Kinder in der Schule durch alle Pädagogen, sondern vor allem um besondere Unterstützungsbedarfe bei Kindern und Jugendlichen, die in ihren Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so sehr beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht ohne besondere (eben die sonderpädagogische) Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können. Ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf kann zum Beispiel bestehen in den Bereichen Lernen, Sprache, emotional-soziale Entwicklung, Wahrnehmung und Entwicklung („geistige Behinderung“), körperliche und motorisch Entwicklung, Hören, Sehen oder im Bereich Autismus.

In die Grundschulen gehen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung schon seit vielen Jahren gemeinsam. Kinder mit Unterstützungsbedarf im Bereich Wahrnehmung und Entwicklung werden in sogenannten W&E-Klassen beschult; mit gemeinsamen Unterrichtsphasen und einem mehr oder weniger gemeinsamen Schulleben.

Seit 2010 werden Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auch in den weiterführenden Schulen gemeinsam mit allen Kindern unterrichtet. Dieser Aufgabe widmen sich alle Oberschulen, aber nur drei Gymnasien: Das Gymnasium Links der Weser, das Gymnasium Vegesack und das Gymnasium Horn.

Für spezielle Unterstützungsbedarfe gibt es in der Stadtgemeinde Bremen folgende Förderzentren:

  • Georg-Droste-Schule, Förderzentrum (FöZ) für Sehen und visuelle Wahrnehmung
  • Schule an der Marcusallee, FöZ für Hören und Kommunikation
  • Paul-Goldschmidt-Schule, FöZ für körperliche und motorische Entwicklung
  • Schule an der Fritz-Gansberg-Straße, FöZ für Sozial-Emotionale Förderung. Dieses FöZ nimmt nur Kinder mit einem besonders hohen Unterstützungsbedarf auf und soll 2024 auslaufen. Auch die ReBuZ (Regionale Beratungs- und Unterstützungs-zentren) fördern Kinder mit einem solchen Unterstützungsbedarf.

Die drei erstgenannten Förderzentren verfügen außerdem über Mobile Dienste, die Kinder mit entsprechenden Unterstützungsbedarfen „vor Ort“ in Grund- und weiterführenden Schulen fördern.

Längerfristig kranke Kinder werden gefördert durch die
Schule an der Züricher Straße, Schulzentrum für Pädagogik bei Krankheit. Dessen Lehrkräfte unterrichten kranke Kinder entweder zuhause oder in den vier Bremer Kinderkliniken.

Hier finden Sie eine Übersicht W&E Standorte Schuljahr 2020/2021 (pdf, 375.4 KB)

Termine

Die Termine sind im Kalender unter dem Menüpunkt "Termine" eingetragen.

Die Gremien tagen nicht öffentlich.

Ansprechpartner

Sprecher*innen sind derzeit:
Bruno Ehrlich und Michael Skibbe

Stellvertreter*innen sind derzeit:
Niko Bruns und Sebastian Cromme